Herzlich willkommen!

 

Schön, euch zu sehen. Wir sind die Familie Löffler. Schaut euch ruhig bei uns um und lernt unsere gemütlichen Ferienwohnungen in Bad Héviz in Ungarn kennen. 

 

Hier findet Ihr viele Informationen rund um den mit Seerosen bewachsenen Naturschatz, den größten Thermalsee der Welt und Euer neues und reizvolles Feriendomizil die Villa Felicitas. Gönnt Euch eine kleine Auszeit beim Lesen, damit Ihr Euch auch schon bald wohlig im warmen Thermalsee treiben lassen könnt.

 

 

Ein Naturschatz: der größte Themalsee der Welt

 

Ob Römer, Hunnen oder Türken – sie allen nutzten in den vergangenen Jahrtausenden den Thermalsee  in Héviz als einzigartige Quelle, um Ihre Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Heute können auch Sie mit Hilfe der Heilkräfte der Thermalquelle anhaltend etwas für Ihre Gesundheit tun. Auch als Nichtschwimmer. Denn im seichten Wasser am Ufer oder im Innern des Badehauses können Sie die Heilwirkungen ohne Schwierigkeiten genießen – mit Hilfe von vielen angebrachten Haltestangen und Sitzmöglichkeiten.

Der größte und heilkräftigste Warmwassersee Europas umfasst eine Fläche von 4,44ha. Der See wird durch einen Schutzwald von 50 ha umgeben. Der Hevizer See ist auch von seiner Heilwirkung unabhängig ein ganz besonderes Gebilde. Erst auf der nördlichen Insel von Neuseeland (Rotorua) gibt es eine ähnliche geographische Erscheinung.

 

 Die Fläche des Hevizer Sees hat eine ovale Form. Der Querschnitt des Sees stellt einen gebogenen Trichter dar, der an der Quelle am tiefsten ist. Der See ist nach heutigen Daten 38,5 m tief.  Das Wasser des Sees wird durch geothermische Energie erwärmt. Seine Temperatur ist das Ergebnis der  Mischung von kalten und warmen Quellen, die aus den Tiefen der Erde hervorspringen. Die Wassertemperatur  beträgt im Sommer meistens 33-35 °C, im Herbst und im Winter niedriger-abhängig vom Wetter-, aber nicht 

 unter 22 °C.
 Nach der Zusammensetzung des Wassers des Sees wurde schon Ende des 18. Jahrhunderts geforscht. Zur    

 genauen Analyse des Wassers kam es aber erst in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts.

 

 

 

 

 

 

Wie um die meisten berühmten Kurorte ranken sich auch um Hévíz die phantastischsten Sagen und Legenden. Und gerade der Vielzahl dieser überlieferten „Wunder“ ist es zu verdanken, dass der Thermalsee im Laufe der Jahrtausende nicht völlig in Vergessenheit geraten ist. Zwar haben über längere Zeit hinweg nur einzelne Schäfer oder Bauern die Geschichten weiter gegeben. Aber heute besinnt man sich in Hévíz wieder gerne und stolz auf sie.

Auch wir haben bei dem einen oder anderen Glas gutem Wein gespannt den alten Geschichten gelauscht, die zu fortgeschrittener Stunde in den urigen Hévízer Kneipen erzählt werden. Und damit Sie wissen, worauf Sie sich bei einem Bad im Thermalsee einlassen, haben wir die spannendsten und lustigsten für Sie gesammelt:

 

 

Wer zu letzt lacht...

Zur Zeit der alten Römer verschlug es den bereits betagten Senator Dubius geschäftlich nach Hévíz. Seine Geschäfte liefen gut – im Gegensatz zu seiner Ehe: Dubia, seine „bessere“ Hälfte, war weit und breit gefürchtet, wegen ihrer sagenhaft schlechten Laune. Dabei war sie als junge Frau in ganz Rom für ihre Schönheit sowie ihr unwiderstehliches Lachen bekannt gewesen. Mit einigen Jahrzehnten mehr auf dem Buckel und Rheuma in den Gliedern war ihr allerdings beides abhanden gekommen. 

 

Und je schlechter es ihr ging, desto mehr schikanierte sie ihren bedauernswerten Gemahl Dubius. Diesem platzte eines Tages der Kragen. Bei einem Spaziergang rund um den Thermalsee beklagte sich Dubia lang und breit über  dessen Gestank. Schließlich wollte sie keinen Schritt mehr weiter gehen und verspottete ihren Mann, der sie zu  diesem stinkenden Gewässer geführt hatte.  Da zögerte Dubius nicht mehr lange und stieß sie einfach ins Wasser. Nicht ganz so einfach war es daraufhin für Dubia, wieder heraus zu klettern. Schilf und Seerosen hielten sie eine ganze Zeit lang gefangen, bis es einigen hilfreichen Bauern gelang, sie heraus zu fischen.

 

Ihrem lauthals lachenden Gemahl schwor sie am Ufer triefend nass ewige Feindschaft. Als sie aber am nächsten Tag aufwachte, fühlte sie sich so erholt und gut gelaunt, wie seit vielen Jahren nicht mehr – und brachte zum ersten Mal seit langer Zeit ein strahlendes Lächeln zustande. Daraufhin badete sie jeden Tag freiwillig in eben diesem stinkenden See, fühlte sich mit jedem Bad jünger und sah auch so aus.

Für Dubius hatte das Ganze allerdings ein böses Nachspiel. Zwar war er zunächst sehr glücklich über Dubias wundersame Wandlung. Aber nicht nur er bemerkte, dass ihre frühere Schönheit zurück kehrte: Ein über 20 Jahre jüngerer Soldat verliebte sich in die „Badende“ und brannte gemeinsam mit ihr durch. Dubius verwünschte daraufhin den See und zog zurück nach Rom. Aber Augenzeugen berichteten, dass sie ihn vor seiner Abreise noch einmal am See gesehen hätten, wo er mit erhobener Faust lauthals schwor, nie wieder zu baden.

 

 

Der verschmähte Romeo

 

Sándor Rezi, der Herr der Burg von Csobánc, war der gefürchtetste Schürzenjäger weit und breit. Und im Umkreis von 100 km war keine einzige Frau vor ihm sicher. Eines Tages aber war es um ihn geschehen - bei einem Ausritt in die Nähe der Burg Tátika sah er bei der Burgbastei das schönste Mädchen sitzen, das ihm je begegnet war: Klára Pethö, die Tochter des Herrn von Tátika.

 

Er ritt sofort zu ihrem Vater und hielt um ihre Hand an. Der alte Pethö wies ihn jedoch zurück. Rezi schlich von da an ständig um die Burg und versuchte noch einige Male, Pethö zu sprechen – ohne Erfolg. Zuletzt wusste er sich keinen anderen Rat mehr, als Burg Tátika anzugreifen. Er besiegte Pethö und raubte die ohnmächtig gewordene Klára, die er auf seine Burg brachte. 

Als Klára wieder zu sich kam, erklärte sie Sándor, dass er sie nicht heiraten könne. Denn erstens wären ihre Beine von Geburt an gelähmt. Und zweitens würde sie ihn nicht lieben.

 

Sándor wollte jedoch nicht aufgeben – er versprach ihr, mit der Heirat zu warten, bis ihre Beine geheilt wären. Er baute für sie ein Haus am Ufer des Sees von Hévíz und sorgte dafür, dass sie dort jeden Tag badete. Nach einigen Wochen konnte sie den ersten Spaziergang durch den Wald machen, nach einem halben Jahr rannte sie mit den Hunden um die Wette. Bis sie eines Tages aus dem Haus verschwunden war und nicht wiederkam.

 

Sándor ließ sie überall in Héviz suchen – jedoch ohne Erfolg. Als er müde und unglücklich in seine Burg zurückkam, fand er dort Klára. Sie erklärte ihm, jetzt, da sie gehen könne, wohin sie wolle, käme sie freiwillig zu ihm. Am nächsten Tag heirateten sie und lebten in Hévíz glücklich bis an ihr Ende.